Über uns

"Die Menschen können im Allgemeinen auf dem Gebiete der Pädagogik nichts erreichen, weil sie nicht ernsthaftig jemals eine Wahrheit in sich rege gemacht haben. Die besteht darin, dass sie sich am Abend einleben in das Bewusstsein: In mir ist Gott, in mir ist Gott oder der Gottesgeist oder was immer aber sich dieses nicht theoretisch bloß vorschwätzen, die Meditationen der meisten Menschen bestehen darin, dass sie sich etwas theoretisch vorschwätzen und am Morgen so, dass das hineinstrahlt in den ganzen Tag: Ich bin in Gott."

Wir sind zwei Reisende, denen es am Herzen liegt, den Schatz des Herzdenkens mehr Menschen zugänglich zu machen. Wir freuen uns über alle Mitreisenden, die gemeinsam mit uns auf Schatzsuche gehen wollen. Diese Webseite soll dabei helfen, einen Einstieg in die Thematik zu bekommen.

"Lasst uns nach dem Geheimnis suchen, das Gedanken zum Leben erweckt."
                                                                                               (aus: O'Neil/Lowndes: Der Lebenslauf)

 

 

Christian Büttner

 

Es war im Mai des Jahres 1990 als ich Florin Lowndes auf einer Ferienreise an der Nordsee begegnete. Er war gerade aus Amerika kommend in Deutschland eingetroffen. Durch ihn habe ich den entscheidenden Schlüssel zum tieferen Verständnis des Herzdenkens bekommen, an dem ich seitdem feile.

 

 Aufgewachsen bin ich in einem anthroposophischen Elternhaus, besuchte die Waldorfschule und studierte in Marburg an der Lahn Humanmedizin. Nach Assistenzarztzeit, Hausarzttätigkeit, Aufbau einer Praxisklinik für komplementäre Onkologie, war ich schließlich Chefarzt einer anthroposophischen Rehaklinik im Schwarzwald.

 

Angestoßen durch die sog. Corona-Krise habe ich das Buch: „Eine Reise zu den Quellen der Gesundheit“ geschrieben. Durch dieses möchte ich meine Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte teilen und zu einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit anregen.

 

Dies scheint mir angesichts der momentanen Weltlage dringender denn je. Das Herz-Denken, von Rudolf Steiner zum ersten Mal systematisch erforscht, erarbeitet und den Menschen zur Verfügung gestellt, ist die Nuss, die es zu knacken gilt! Seit des Eintritts in den Ruhestand und der Auswanderung nach Südamerika in 2022 liegt mein Fokus ganz auf der Beschäftigung mit diesem Thema. Die wesentliche Unterstützung bekomme ich in dieser Hinsicht weiterhin von Florin Lowndes.

Gyde Callesen

 

Ich begegnete der Anthroposophie erstmals mit 25 Jahren, in einer anthroposophischen Klinik, nach meinem Studium der Germanistik, Philosophie und Biologie, und fand sie merkwürdig und faszinierend.
Ich versuchte mich an dem Buch ‚Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten’, scheiterte daran grandios, fragte mich, ob Steiner bekifft war, als er das schrieb, sah mir das erste Mal eine Eurythmie-Aufführung an und vermisste darin Ecken und Kanten. Ich beschloss Waldorf-Lehrerin zu werden, verwarf diesen Entschluss  wieder zugunsten eines freien künstlerischen Weges, ich wurde Schriftstellerin.
Danach schlug ich erst einmal den Weg der asiatischen Heil- und Kampfkünste ein, die ich für fünfzehn Jahre intensiv studierte. Nachdem ich mich ausführlich mit traditioneller chinesischer Medizin, Shiatsu, Qigong, Taijiquan, Taekwondo und dem Buddhismus beschäftigt hatte, begegnete ich mit 44 Jahren erneut der Anthroposophie, die mich nie ganz losgelassen hatte, dieses Mal bewusster. Ich erlebte ihren Geist und freute mich über einen Ort, wo sie intensiv gelebt und praktiziert wird, hatte einen Traum von Rudolf Steiner und begann mich mit seinem Lebensweg zu beschäftigen.
Zeitgleich stieß ich auf das Herz-Denken, begann mich in dieses Denken der Zukunft zu vertiefen, lernte bei verschiedenen Menschen darüber und fand dadurch einen völlig neuen Zugang zu Steiners Büchern. In dieser Zeit begann ich mich zunehmend für die Heileurythmie zu begeistern, der mich etwas später intensiv zu widmen begann, die mir als logische Fortsetzung meiner vorherigen intensiven Studien verschiedener Bewegungs- und Körpertherapieformen und als großer Schatz erscheint.
Außerdem lernte ich die Christengemeinschaft kennen, vertiefte mein Interesse für Waldorfpädagogik, für anthroposophische Medizin und Erkenntnistheorie, begann mich systematisch durch Steiners 21 Bücher zu arbeiten, gründete eine Gruppe für das gemeinsame Studium des Herz-Denkens.
Kritisch beäuge ich all jene, die glauben zu wissen, was die wahre Anthropsophie sei, liebe es der Anthroposophie jeden Tag neu zu begegnen und bin neugierig darauf, was ich noch alles von und mit ihr und mir zu lernen habe.